Den Dialog führen: Die Idee “Hauptstadt im Gespräch”

Im Zentrum der Reihe „Berliner Ideenkonferenz“ und der Leitidee „Hauptstadt im Gespräch“ steht die Frage: In was für einer Stadt wollen wir in Zukunft eigentlich leben? Es geht nicht darum, eine Antwort zu geben, sondern die Berlinerinnen und Berliner zu fragen, welche Anforderungen und welche Erwartungen sie haben für die Zukunft Berlins. Wie kann sich Berlin weiterentwickeln im nun beginnenden dritten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung?

Politik braucht das Gespräch den Bürgern, weil sie immer wieder neue Impulse braucht. Politik muss neue Ideen und Anregungen aus der Gesellschaft aufnehmen und bearbeiten. Deswegen heißt die Leitidee für das Jahr 2010 „Hauptstadt im Gespräch“. Die SPD will mit Berlin im Gespräch sein, zuhören und offen sein für Anregungen. Auf dem Weg zu einer solidarischen Stadt kann Politik Impulse aufnehmen und selbst Impulse geben für gesellschaftlichen Fortschritt und soziale Gerechtigkeit in Berlin.

  • Mit vier Berliner Ideenkonferenzen diskutiert die SPD zu den zentralen Zukunftsthemen mit den Berlinerinnen und Berlinern die politischen Schwerpunktthemen diskutieren und sucht gemeinsame Antworten. Die erste Konferenz zu Integration und Teilhabe hat am 27. März bereits stattgefunden.
  • Die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses sucht insbesondere bei den wichtigen Vorhaben des Jahres wie dem Klimaschutzgesetz, dem Integrationsgesetz und den Regelungen im Bereich der Mietenpolitik den intensiven Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen. Die Information der Berlinerinnen und Berliner und das Werben um Akzeptanz für politische Entscheidungen wird intensiviert. Dafür werden alle Abgeordneten mit Unterstützung der Fraktion vor Ort Stadtteiltage durchführen. Michael Müller startet am 16. April mit dem ersten Stadtteiltag.
  • Mit einer Bezirkstour durch alle zwölf Berliner Bezirke nimmt der Regierende Bürgermeister die Sorgen, Ansprüche und Wünsche der Berlinerinnen und Berliner an sozialdemokratische Regierungspolitik auf. Alle Informationen zur Reihe auf den Seiten der Senatskanzlei.

Das Eisenacher Papier, das Klaus Wowereit und Michael Müller auf der Fraktionsklausur im Januar 2010 in Eisenach veröffentlicht haben, ist die Grundlage für die Reihe “Hauptstadt im Gespräch”.

Das Eisenacher Papier im Wortlaut.

Impressionen von der Ideenkonferenz

“Wir brauchen ein neues Wir-Gefühl” – Mark Terkessidis im Plenum

Dr. Mark Terkessides hat es in der Debatte im Plenum auf den Punkt gebracht:  “Wir brauchen ein neues Wir-Gefühl”.  Er wies  darauf hin, dass sich die Gesellschaft in Deutschland noch viel zu sehr durch den Blick in die Vergangenheit, auf Geschichte und Kultur, definiere. Jetzt gelte es, den Blick stärker in die gemeinsame Zukunft zu richten.  Er plädierte für Änderungen in den Schulen, die die Vielfalt als Chance begreifen müssten. Es gebe nicht mehr das „deutsche Normkind der fünfziger Jahre“.

Seine Positionen hat er  im Vorfeld als Thesenpapier in die Debatte eingebracht: Thesen von Mark Terkessidis

Zum Anhören – Ausschnitt aus dem Redebeitrag von Mark Terkessidis: 

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“Es ist ein Brückenbau” – Muna Naddaf über die Stadtteilmütter

Sie sind Mütter, das ist ihre Lebenserfahrung. Sie sprechen die Sprache und haben den kulturellen Hintergrund, um Familien zu erreichen – besser als andere. Muna Naddaf berichtet über das Projekt der Stadtteilmütter, das sie mit anderen zusammen koordiniert:

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Müller: “Politik muss neue Ideen und Anregungen aus der Gesellschaft aufnehmen und bearbeiten”

In seiner  Begrüßung auf der ersten Berliner Ideenkonfernz macht der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller deutlich, dass Politik das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern brauche, um immer wieder neue Impulse zu bekommen.  An den Anfang der Konferenzreihe sei ganz bewusst die grundsätzliche Frage gestellt worden: Wie wollen wir in Berlin zusammenleben? Es gehe darum, gemeinsam Ideen für das Zusammenleben im nun beginnenden dritten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung zu entwickeln. Zentral ist für ihn eins:  den Begriff  Integration „als umfassende soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe“  zu verstehen. „ Sie gilt für alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund”, betonte Michael Müller.

Hören Sie die ganze Rede:

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„Solidarische Stadtgesellschaft: Integration und Teilhabe“ – das Thema der ersten Ideenkonferenz

Berlin ist eine Einwanderungsstadt. Berlin schöpft Kraft aus Zuwanderung und Vielfalt. Berlin will und kann auf die Kompetenzen von Migrantinnen und Migranten nicht verzichten. Migration ist eine wichtige Ressource für Berlin. Sie macht Berlin bunt und anziehend.

Vielfalt ist eine Chance. Das ist die Voraussetzung für moderne Integrationspolitik. Ob Berlin zukunftsfähig bleibt, hängt am Gelingen von Integration und am Aufbau einer solidarischen Stadtgesellschaft. Die solidarische Stadt braucht die Solidarität Vieler. Es geht dabei nicht allein um ethnische Fragen, Minderheitenschutz oder Apelle für Toleranz. Das ist wichtig, es braucht aber noch mehr. Die SPD versteht Integration als umfassende soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe. Sie gilt für alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Integration ist immer auch ein Aufstiegsprogramm. Das setzt die Anerkennung von allen Menschen und ihrer Fähigkeiten voraus. Heute und künftig geht es um soziale Integration und sozialen Aufstieg von allen in einer Einwanderungsstadt. Die SPD wird in dem beginnenden Jahrzehnt die Integration in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.

Wowereit: “Wir wollen die Bürger einbeziehen in den Dialog über Zukunftskonzepte”

Stadtteiltag Ralf Wieland

Datum: 10. September 2010

Ort: Mitte

mit: mit Ralf Wieland

Ralf Wieland, MdA

Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht der  Abgeordnete   Ralf Wieland seinen Wahlkreis in Mitte.

Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.

Einladungsflyer zum Download (PDF)

Christan Haberecht über gelebtes “Diversity-Management” bei Hansa07

Foto: www.polwiss.fu-berlin.de

Was heute Diversity-Management genannt wird, ist bei FSV Hansa07 seit über 40 Jahren gelebte Realität, so Christian Haberecht auf der Ideenkonferenz. Integration beginnt mit der Vereinssatzung und wird als Ziel von allen im Verein vertreten.

Hören Sie Christian Haberecht in der Debatte im Plenum:

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Stadtteiltag Karin Seidel-Kalmutzki

Datum: 01. September 2010

Ort: Lichtenberg

mit: mit Karin Seidel-Kalmutzki

Karin Seidel-KalmutzkiIm Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht die Abgeordnete und Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Karin Seidel-Kalmutzki ihren Wahlkreis 1 in Lichtenberg.

Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.

Einladungsflyer zum Download (PDF)