Datum: 30. Juni 2010
Beginn: 9.00
Ort: Kita Homburger Str.
mit: Christian Gaebler
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht Christian Gaebler, Parlamentarischer Geschäftsführer und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, seinen Wahlkreis Wilmersdorf-Süd/ Schmargendorf.
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Einladung zum Stadtteiltag von Christian Gaebler (PDF)
Datum: 22. Juni 2010
Beginn: 8.00
Ort: Grundschule in den Rollbergen
mit: Anja Hertel
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht die Abgeordnete Anja Hertel ihren Wahlkreis in Reinickendorf.
Einladungsflyer zum Download (PDF)
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Datum: 14. Juni 2010
Ort: Charlottenburg-Wilmersdorf
mit: mit Felicitas Tesch
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht die Abgeordnete Felicitas Tesch ihren Wahlkreis 1 in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Datum: 09. Juni 2010
Ort: Mitte
mit: mit Jutta Leder
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht die Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jutta Leder ihren Wahlkreis 4 in Mitte.
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Einladungsflyer zum Stadtteiltag (PDF)
Datum: 05. Juni 2010
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Charlottenburg
Die zweite Ideenkonferenz wird sich dem Thema Arbeit und Wirtschaft widmen. Die Chance auf einen Arbeitsplatz, gute und ausreichend bezahlte Arbeit, ein Ausbildungsplatz sind wichtig für alle. Berlin braucht Arbeitsplätze, nachhaltiges Wachstum und eine starke Wirtschaft. In Berlin wurde und wird viel unternommen, um Unternehmen ein gutes und produktives Umfeld zu schaffen. Zukunftsträchtige Branchen wie Umwelt- und Energietechnologien, Kreativindustrie und Gesundheitswirtschaft wurden vom Senat mit Rat, Tat und Förderprogrammen unterstützt. Wo muss man weitermachen, wie wird Berlin zur Modellstadt der Zukunft, das sind die Fragen, die auf der Berliner Ideenkonfernz#2 mit Interessierten und Insidern diskutiert werden.
Ludwig Erhard Haus
Kant-Atrium
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
Moderiert wurde das Panel von Ingo Siebert, Geschäftsführer des August-Bebel-Instituts Berlin. Seine Gesprächspartner waren Muna Naddaf, eine der Koordinatorinnen des Projekts Stadtteilmütter Neukölln und Kazim Erdogan, Gründungsstifter der Bürgerstiftung Neukölln
Könnte man die Idee der Stadtteilmütter ausweiten bzw. den Übergang in sozialen Berufen ermöglichen?
Rege wurde die Frage diskutiert, ob das Zertifikat als „Stadtteilmutter“ anerkannt sei und auf diesem Weg eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Studiengangs möglich sei. Diese Zertifikate erhalten die Stadtteilmütter nach den drei Jahren aktiver Arbeit vor Ort. An dieser Stelle ist eher problematisch, dass die meisten Stadtteilmütter überhaupt keinen Abschluss haben. Frauen mit Abschluss werden ermutigt, sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Außerdem werden Stadtteilmütter gefördert durch Coaching oder zu Weiterbildungsseminaren vermittelt. Die „Stadtteilmutter“ könnte durch aus als Beruf begriffen werden, nicht jedoch als Erzieherinnen betrachtet werden.
Warum gibt es keine deutschen Stadtteilmütter für deutsche Mütter mit sozialen Problemen?
Für die Stadtteilmütter, wie sei momentan als Projekt existieren – so Muna Naddaf – ist der Zugang zu deutschen Familien schwierig und aufgrund der starken Arbeitsbelastung schon jetzt eine Ausweitung nicht realisierbar sei. Stadtteilmutter sein ist ein Knochenjob und wir bewusst entlohnt (30 Std/Woche), es ist kein Ehrenamt. Stadtteilmütter deutscher Herkunft wären sinnvoll.
Die Moderation hat Christan Hanke, Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte übernommen. Seine Gesprächspartnerin war Brigitta Wortmann, Mitglied im Sprecherrat des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement und Political Advisor der Deutschen BP AG.
Wer macht Integration – Bürger oder Staat?
Das zweite Panel stand ganz im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements und wurde geprägt von den Fragen zu dessen technischer Umsetzung. Wie können Solidarität und Gerechtigkeit umgesetzt werden und wie wird die Idee von Berlin als Stadt, in der wir leben wollen lebendig? „Die Angst vor dem Fremden ist immer noch da“, sagte eine Genossin. Aber Vielfalt dürfe nicht als Defizit, sondern müsse endlich als Ptenzial begriffen werden.
Das Panel „Integration und Kultur“ leitete Ülker Radziwill, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Vorsitzende des Arbeitskreises Integration. Ihr Gesprächspartner war Dr. Mark Terkessidis, Psychologe, Journalist und Migrationsforscher.
Die wichtigste Erkenntnis der Diskussion in diesem Panel war, dass die Begriffe „Integration“ und „Kultur“ neu überdacht werden müssen. Es reicht nicht mehr aus, Integration auf dem Feld der Migration zu denken. Die Integrationsproblematik fasst nicht nur Bürger mit Migrationshintergrund, sondern ebenso die sozial Schwachen am Rande unserer Gesellschaft, die aufgrund ihrer Benachteiligung von der Teilhabe ausgeschlossen sind.
Politik und Bürger sind dazu aufgerufen, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich möglichst große Teile der Gesellschaft wiederfinden und somit ein „Wir“ in der Bevölkerung etabliert werden kann. Eine gemeinsame Identität kann nur geschaffen werden, wenn ein Großteil der Menschen an der Gesellschaft teilhat und sich unter dem Begriff „Deutschsein“ wiederfindet.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat seine Reihe der Bezirkstage am Montag, den 22. April 2010 in Mitte gestartet. An der Hedwig-Dohm-Oberschule, einer zukünftigen Sekundarschule, sprach er mit Schülerinnen und Schülern, am Leopoldplatz traf er Anwohner und die dort ansässigen Unternehmerinnen und Unternehmer. Der Bezirksbesuch in der Presse:
Mehr dazu unter http://www.berlin.de/rbmskzl/rbm/index.html.