Wowereit: “Keine Ausländerthematik, sondern eine soziale Frage”
Mit einem Dank an all jene, die tagtäglich praktische Integrationsarbeit leisten, begann Klaus Wowereit seinen Ausblick. Der stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Leiter der Zukunftswerkstatt Integration der Sozialdemokratie rückte zu Beginn die Maßstäbe zurecht: Es gebe Probleme in der Integration, aber sie sei auch millionenfach gelungen.
Es sei unverständlich, wie man auf die Idee kommen könnte, Menschen wollten absichtlich keine Zukunftschancen und nicht das Beste für ihre Kinder, griff Klaus Wowereit einen Gedanken auf, der in der Konferenz geäußert wurde. Menschen seien nicht hergekommen, um sich abzukapseln, sondern weil sie in ihren Ländern keine Perspektive für sich oder ihre Kinder gesehen haben.
Wowereit empfahl, die Integrationsdebatte weiter zu fassen: “Es ist keine Ausländerthematik, sondern immer eine Frage von Teilhabe.” Für alle müsse es Möglichkeiten zur Teilhabe geben. Berlin habe als Stadt nur eine Chance, wenn sie sich international aufstellt und Menschen aus unterschiedlichen Minderheiten integriert, so Klaus Wowereit.
Hören Sie die ganze Rede:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
