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	<title>Hauptstadt im Gespräch &#187; Ideenkonferenz#1</title>
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	<description>In was für einen Stadt wollen wir in Zukunft eigentlich leben?</description>
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		<title>„Solidarische Stadtgesellschaft: Integration und Teilhabe“ &#8211; das Thema der ersten Ideenkonferenz</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 15:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin ist eine Einwanderungsstadt. Berlin schöpft Kraft aus Zuwanderung und Vielfalt. Berlin will und kann auf die Kompetenzen von Migrantinnen und Migranten nicht verzichten. Migration ist eine wichtige Ressource für Berlin. Sie macht Berlin bunt und anziehend.
Vielfalt ist eine Chance. Das ist die Voraussetzung für moderne Integrationspolitik. Ob Berlin zukunftsfähig bleibt, hängt am Gelingen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist eine Einwanderungsstadt. Berlin schöpft Kraft aus Zuwanderung und Vielfalt. Berlin will und kann auf die Kompetenzen von Migrantinnen und Migranten nicht verzichten. Migration ist eine wichtige Ressource für Berlin. Sie macht Berlin bunt und anziehend.</p>
<p>Vielfalt ist eine Chance. Das ist die Voraussetzung für moderne Integrationspolitik. Ob Berlin zukunftsfähig bleibt, hängt am Gelingen von Integration und am Aufbau einer solidarischen Stadtgesellschaft. Die solidarische Stadt braucht die Solidarität Vieler. Es geht dabei nicht allein um ethnische Fragen, Minderheitenschutz oder Apelle für Toleranz. Das ist wichtig, es braucht aber noch mehr. Die SPD versteht Integration als umfassende soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe. Sie gilt für alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Integration ist immer auch ein Aufstiegsprogramm. Das setzt die Anerkennung von allen Menschen und ihrer Fähigkeiten voraus. Heute und künftig geht es um soziale Integration und sozialen Aufstieg von allen in einer Einwanderungsstadt. Die SPD wird in dem beginnenden Jahrzehnt die Integration in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen. <span id="more-101"></span></p>
<p>Berlin stehen dabei bei weitem nicht am Nullpunkt: Bildung ist ein Schlüssel Aufstiegsperspektiven: Ein durchlässiges, auf Chancengleichheit ausgerichtetes Bildungssystem mit Ganztagsbetreuung. Mit der Schulreform und den Anstrengungen im Kita-Bereich sind zentrale Grundlagen gelegt. Mit dem Integrationskonzept hat der Senat die Weichen richtig gestellt und messbare Ansätze geschaffen, die bundesweit als vorbildlich eingestuft werden. Die Programme der Sozialen Stadt stärken den Zusammenhalt in unseren Innenstadtbezirken. Der öffentliche Dienst hat Schritt für Schritt Berufsperspektiven für Zuwanderer geschaffen. Berlin hat einen verpflichtenden Ethikunterricht für alle, der Gemeinsamkeiten jenseits der Konfession stärkt.</p>
<p><strong>Beispielfragen</strong></p>
<ul>
<li>Welche konkreten Anforderungen gibt es an Unterstützung durch Politik und Verwaltung?</li>
<li>Was muss die Gesellschaft leisten, um ehrenamtliches Engagement attraktiver zu machen, welche Formen von Anerkennungskultur gibt es, welche Formen von Engagement entgehen unserer Aufmerksamkeit?</li>
<li>Wie kann man Integration fördern? Welche politischen Ansätze verfolgt Berlin bzw. sollte Berlin verfolgen?</li>
<li>Welche gesellschaftlichen Bereiche tragen wie zur Integration bei? Beiträge aus der Arbeitswelt, der Kultur und dem Bildungssystem, aus der Wirtschaft.</li>
<li>Ist Integration denn überhaupt noch eine Frage des Migrationshintergrunds? Oder ist der Unterschied nur die Sprachbarriere, die gesellschaftliche Exklusionstendenzen noch verstärkt?</li>
</ul>
<p><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Berliner-Ideenkonferenz.pdf">Berliner Ideenkonferenz</a></p>




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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Wowereit: &#8220;Wir wollen die Bürger einbeziehen in den Dialog über Zukunftskonzepte&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 15:33:53 +0000</pubDate>
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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Dokumentation Panel#3 &#8211; Integrationspolitik vor Ort</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 16:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Moderiert wurde das Panel von Ingo Siebert, Geschäftsführer des August-Bebel-Instituts Berlin. Seine Gesprächspartner waren Muna Naddaf, eine der Koordinatorinnen des Projekts Stadtteilmütter Neukölln und Kazim Erdogan, Gründungsstifter der Bürgerstiftung Neukölln
Könnte man die Idee der Stadtteilmütter ausweiten bzw. den Übergang in sozialen Berufen ermöglichen?
Rege wurde die Frage diskutiert, ob das Zertifikat als „Stadtteilmutter“ anerkannt sei und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Naddaf-und-Erdogan.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-329" title="Naddaf und Erdogan" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Naddaf-und-Erdogan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Moderiert wurde das Panel von Ingo Siebert, Geschäftsführer des August-Bebel-Instituts Berlin. Seine Gesprächspartner waren Muna Naddaf, eine der Koordinatorinnen des Projekts Stadtteilmütter Neukölln und Kazim Erdogan, Gründungsstifter der Bürgerstiftung Neukölln</p>
<p><strong>Könnte man die Idee der Stadtteilmütter ausweiten bzw. den Übergang in sozialen Berufen ermöglichen?</strong></p>
<p>Rege wurde die Frage diskutiert, ob das Zertifikat als „Stadtteilmutter“ anerkannt sei und auf diesem Weg eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Studiengangs möglich sei. Diese Zertifikate erhalten die Stadtteilmütter nach den drei Jahren aktiver Arbeit vor Ort. An dieser Stelle ist eher problematisch, dass die meisten Stadtteilmütter überhaupt keinen Abschluss haben. Frauen mit Abschluss werden ermutigt, sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Außerdem werden Stadtteilmütter gefördert durch Coaching oder zu Weiterbildungsseminaren vermittelt. Die „Stadtteilmutter“ könnte durch aus als Beruf begriffen werden, nicht jedoch als Erzieherinnen betrachtet werden.</p>
<p><strong>Warum gibt es keine deutschen Stadtteilmütter für deutsche Mütter mit  sozialen Problemen?</strong><br />
Für die Stadtteilmütter, wie sei momentan als Projekt existieren – so  Muna Naddaf – ist der Zugang zu deutschen Familien schwierig und  aufgrund der starken Arbeitsbelastung schon jetzt eine Ausweitung nicht  realisierbar sei. Stadtteilmutter sein ist ein Knochenjob und wir  bewusst entlohnt (30 Std/Woche), es ist kein Ehrenamt. Stadtteilmütter  deutscher Herkunft wären sinnvoll. <span id="more-328"></span>Es geht um die Frage, wie Familien  –deutsche oder nicht-deutscher Herkunft – erreicht werden können. Es  muss differenziert gesehen werden, denn durch je gleiche Sprachen diese  Familien einfacher erreicht werden. Es wird vorgeschlagen, das Konzept  auszuweiten, um auch deutsche Familien zu unterstützen.</p>
<p><strong>Ideensammlung</strong></p>
<ul>
<li> Ein Diskussionsteilnehmer weist darauf hin, dass in 3-5 Jahren der  Bedarf an ErzieherInnen über 50.000 beträgt. Wenn es Stadtteilmütter  gibt, die dies abdecken können, hätten sie den Vorteil, dass sie die  Softskills bereits besitzen und gesellschaftlich integriert sind.</li>
<li>Es gibt eine entscheidende Barriere – nämlich die Kommunikation.  Daher schlägt ein Diskussionsteilnehmer vor, dass in Schulen durch die  Förderung und den Raum für gemeinsame Interessen Neuankömmlinge begrüßt  und eingebunden werden, um schneller einander näher zu kommen.</li>
<li>Unternehmen sollen verstärkt in Integration investieren, in dem  sie Projekte finanziell unterstützen und fördern. Über die Politik  besteht Zugang zu Unternehmen und die Möglichkeit zu vermitteln. Es wird  als eine sinnvolle Aufgabe von Politik betrachtet, mit Unternehmen auch  in dieser Richtung zusammenzuarbeiten.</li>
<li>Bei der Frage nach Teilhabe von Menschen auch deutscher Herkunft,  wird es als sinnvoll erachtet Projekte auszuweiten, auch auf andere  Personengruppen als die bisherigen, die ähnliche Probleme haben. Es muss  nicht für jeden Personenkreis ein neues Rezept erarbeitet und erdacht  werden, sondern man muss sich eher fragen, ob Konzept wie das der  Stadtteilmütter auf andere Gruppen übertragbar ist.</li>
</ul>
<p><strong>Was ist Integration?</strong><br />
Eine diskutierte Frage war die, nach dem Begriff Integration. Auf die Frage hin, was Integration sei, entgegnet Kazim Erdogan, es gäbe für den Begriff nicht mal für Wissenschaftler eine Messlatte. Er betont, dass der Begriff eher negativ belegt sei, da Erfolge oft nicht sichtbar sind und zu wenig wahrgenommen werden. Viele Ausländer fühlten sich durch den Begriff diskriminiert.</p>
<p><strong>Warum nicht stärker Imame ausbilden?</strong><br />
Kazim Erdogan möchte keine weiteren Moscheen, er ist der Auffassung, dass die Zeit, die man zum Beten hat, lieber für die Bildung nutzen soll. Viele Projekte arbeiten mit Moscheen zusammen, um die Menschen zu überzeugen, Priorität in Bildung zu setzen. Für die Stadtteilmütter stellen die Moscheen Orte zur Kontaktpflege dar, in denen die Zielgruppen erreichbar sind. Gleichzeitig ist Religion ein Thema, was von den Stadtteilmüttern bewusst ausgeklammert wird.</p>
<p><strong>Sind Sanktionen sinnvoll?</strong><br />
Kazim Erdogan betont, Sanktionen führen auch nicht immer zum Erfolg. Ein Risiko misslungener Integration gäbe es immer, auch bei Deutschen. Integration kann nicht einseitig funktionieren. Als Beispiel nennt er, dass Integration wie „Hin- und Rückfahrt“ sei, der Treffpunkt müsse in der Mitte sein.</p>




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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Dokumentation Panel#2 &#8211; Engagement und Teilhabe</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 15:55:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Moderation hat Christan Hanke, Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte übernommen. Seine Gesprächspartnerin war Brigitta Wortmann, Mitglied im Sprecherrat des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement und Political Advisor der Deutschen BP AG.
Wer macht Integration &#8211; Bürger oder Staat?
Das zweite Panel stand ganz im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements und wurde geprägt von den Fragen zu dessen technischer Umsetzung. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Panel2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-321" title="Panel#2" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Panel2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Moderation hat Christan Hanke, Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte übernommen. Seine Gesprächspartnerin war Brigitta Wortmann, Mitglied im Sprecherrat des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement und Political Advisor der Deutschen BP AG.</p>
<p><strong>Wer macht Integration &#8211; Bürger oder Staat?</strong></p>
<p>Das zweite Panel stand ganz im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements und wurde geprägt von den Fragen zu dessen technischer Umsetzung. Wie können Solidarität und Gerechtigkeit umgesetzt werden und wie wird die Idee von Berlin als Stadt, in der wir leben wollen lebendig? „Die Angst vor dem Fremden ist immer noch da“, sagte eine Genossin. Aber Vielfalt dürfe nicht als Defizit, sondern müsse endlich als Ptenzial begriffen werden. <span id="more-320"></span></p>
<p>Daher ist es unerlässlich, dass BürgerInnen auch ganz gezielt angesprochen und zur Mitarbeit aufgefordert werden. Oftmals finden BürgerInnen keinen Zugang zu ehrenamtlichen Tätigkeiten, was die Wichtigkeit von Multiplikatoren an der Schwelle von Politik und Ehrenamt unterstreicht. Integration kann nicht allein durch staatliche Maßnahmen forciert werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass noch mehr Menschen den Wert des bürgerschaftlichen Engagements für unsere Gesellschaft erfahren und selbst aktiv werden.</p>
<p><strong>Bürgerschaftliches Engagement als Integrationsmotor</strong></p>
<p>Für BürgerInnen mit Migrationshintergrund kann bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Schritt zu mehr Teilhabe in der Gesellschaft sein. Wie Kazim Erdogan in seinem Beitrag auf dem Podium betont hat, resultieren 90% der Integrationsprobleme aus mangelnden Sprachkenntnissen. Die Priorität beim Integrationsprozess muss folglich beim Erlernen der deutschen Sprache liegen. Doch gerade für Frauen gibt es häufig wenig Gelegenheit, das Erlernte auch nach einem Sprachkurs dauerhaft anzuwenden. Hier sollte das Ehrenamt mehr Möglichkeiten bieten, Frauen mit Migrationshintergrund zu beteiligen und ihre Fähigkeiten gezielt einzusetzen.</p>
<p>Aber nicht nur für BürgerInnen mit Migrationshintergrund, auch für andere sozial benachteiligte Gruppen in unserer Gesellschaft kann damit eine Chance zu mehr Teilhabe geschaffen werden. Fraglich ist allerdings, wie Menschen, die tagtäglich um ihren Lebensunterhalt kämpfen, zu einer solchen Partizipation animiert werden können.</p>
<p><strong>Professionalisierung von bürgerschaftlichem Engagement</strong></p>
<p>Der allgemeine Tenor in der Diskussion war allerdings: Die Möglichkeiten zum Engagement müssen für interessierte BürgerInnen transparenter werden und die Vernetzung unter engagierten BürgerInnen muss ausgebaut werden. Monika Helbig, Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement des Landes Berlin, betont die Wichtigkeit des Internets in dieser Angelegenheit. Mithilfe des Internets kann eine Plattform geschaffen werden, auf der sich interessierte BürgerInnen nach geeigneten Stellen für ehrenamtliche Arbeit umschauen können. Umgekehrt kam aber auch der Vorschlag, dass BürgerInnen Präferenzen, Kompetenzen und Interessen angeben und Projekte/ Vereine/ Initiativen dann auf einen Personalpool zugreifen können.</p>
<p>Als Kritik wurde angeführt, dass häufig die bürokratischen Hürden für die Realisierung von Projekten sehr hoch sind und nachher langfristige Perspektiven fehlen. Daher ist es sinnvoll, eine Beratung in Form eines Projekt-/ Prozessmanagements zur Seite zu stellen.</p>




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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Dokumentation Panel#1 &#8211; Integration und Kultur</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 15:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Panel „Integration und Kultur“ leitete Ülker Radziwill, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Vorsitzende des Arbeitskreises Integration. Ihr Gesprächspartner war Dr. Mark Terkessidis, Psychologe, Journalist und Migrationsforscher.
Die wichtigste Erkenntnis der Diskussion in diesem Panel war, dass die Begriffe „Integration“ und „Kultur“ neu überdacht werden müssen. Es reicht nicht mehr aus, Integration auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Panel11.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-317" title="Panel#1" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Panel11-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Panel „Integration und Kultur“ leitete Ülker Radziwill, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Vorsitzende des Arbeitskreises Integration. Ihr Gesprächspartner war Dr. Mark Terkessidis, Psychologe, Journalist und Migrationsforscher.<br />
Die wichtigste Erkenntnis der Diskussion in diesem Panel war, dass die Begriffe „Integration“ und „Kultur“ neu überdacht werden müssen. Es reicht nicht mehr aus, Integration auf dem Feld der Migration zu denken. Die Integrationsproblematik fasst nicht nur Bürger mit Migrationshintergrund, sondern ebenso die sozial Schwachen am Rande unserer Gesellschaft, die aufgrund ihrer Benachteiligung von der Teilhabe ausgeschlossen sind.<br />
Politik und Bürger sind dazu aufgerufen, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich möglichst große Teile der Gesellschaft wiederfinden und somit ein „Wir“ in der Bevölkerung etabliert werden kann. Eine gemeinsame Identität kann nur geschaffen werden, wenn ein Großteil der Menschen an der Gesellschaft teilhat und sich unter dem Begriff „Deutschsein“ wiederfindet. <span id="more-313"></span><br />
Die konventionelle Idee vom Deutschsein (Pünktlichkeit, Genauigkeit etc.) ist überholt und in breiten Teilen der Bevölkerung nicht mehr dem Zeitgeist entsprechend. Daher ist es umso wichtiger, die Idee zu überdenken und gegebenenfalls so umzugestalten, dass sie die Pluralität der Gesellschaft fasst. Daran wird man auch erkennen können, wie Kultur funktioniert. Heute entsteht Kultur durch Vielfalt und ist keineswegs ein Produkt von Homogenität. Der Grund, warum Berliner Kieze mit einem hohen Grad an Multikulturalismus von den Touristen so stark frequentiert werden, ist deren Authentizität. „Homogenität ist langweilig“, so Terkessidis und „das zeigen die hohen Besucherströme bspw. in Kreuzberg“. Das ist das, was bereits von vielen englischen Städten unter dem Stichwort „diversitymarketing“ (Vielfaltmarketing) als Eigenwerbung eingesetzt wird.<br />
Beim Thema Migration stellt sich auch immer die Frage der Umgangskultur und des Miteinander in der Gesellschaft. Diskriminierung wird oft nicht als solche erkannt und ist im öffentlichen Diskurs zu wenig definiert, als man sie immer gleich identifizieren könnte. Migranten werden aufgrund ihrer Herkunft häufig stigmatisiert und es werden die Defizite aufgezeigt, anstatt dass versucht wird, daraus Chancen (Stichwort Zweisprachigkeit) abzuleiten.<br />
Der Stellenwert von Sprache als Kommunikationsmittel wurde lange Zeit zu wenig Bedeutung beigemessen, was sich an dem mangelnden Angebot an Deutschkursen offenbarte. Allerdings resultieren 90% der Integrationsprobleme aus Verständigungsschwierigkeiten. Daher sind nun Kitas und Schulen gefragt, den Regelunterricht so zu gestalten, dass jedes Kind die deutsche Sprache erlernt. Das Erlernen der Landessprache ist der zentrale Schritt auf dem Weg zu erfolgreicher Teilhabe.</p>




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		<title>Michael Müller zur ersten Berliner Ideenkonferenz &#8220;Integration und Teilhabe&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<title>Wowereit: &#8220;Keine Ausländerthematik, sondern eine soziale Frage&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Dank an all jene, die tagtäglich praktische  Integrationsarbeit leisten, begann Klaus Wowereit seinen Ausblick. Der  stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Leiter der   Zukunftswerkstatt Integration der Sozialdemokratie rückte zu Beginn die  Maßstäbe zurecht: Es gebe Probleme in der Integration, aber sie sei auch  millionenfach gelungen.
Es sei unverständlich, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Klaus-Wowereit.jpg"><img class="alignright size-thumbnail&lt;br /&gt; wp-image-240" title="Klaus Wowereit" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/04/Klaus-Wowereit-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit einem Dank an all jene, die tagtäglich praktische  Integrationsarbeit leisten, begann Klaus Wowereit seinen Ausblick. Der  stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Leiter der   Zukunftswerkstatt Integration der Sozialdemokratie rückte zu Beginn die  Maßstäbe zurecht: Es gebe Probleme in der Integration, aber sie sei auch  millionenfach gelungen.</p>
<p>Es sei unverständlich, wie man auf die Idee kommen könnte, Menschen  wollten absichtlich keine Zukunftschancen und nicht das Beste für ihre  Kinder, griff Klaus Wowereit einen Gedanken auf, der in der Konferenz  geäußert wurde.   Menschen seien nicht hergekommen, um sich abzukapseln,  sondern  weil sie in ihren Ländern keine Perspektive für sich oder ihre  Kinder gesehen haben.</p>
<p>Wowereit empfahl, die Integrationsdebatte weiter zu fassen: &#8220;Es ist  keine Ausländerthematik, sondern immer eine Frage von Teilhabe.&#8221;  Für alle müsse  es Möglichkeiten zur Teilhabe geben.  Berlin habe als Stadt nur eine  Chance, wenn sie sich international  aufstellt und Menschen aus  unterschiedlichen Minderheiten integriert,  so Klaus Wowereit.</p>
<p>Hören Sie die ganze Rede: <a href="http://www.spd-berlin.de/w/files/audio/2010-03-27_ideenkonferenz_klaus_wowereit.mp3">Rede  von Klaus Wowereit auf der Berliner Ideenkonferenz #1</a></p>




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<br/><br/>]]></content:encoded>
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		<title>Kazım Erdoğan</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 12:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gründungsstifter der Bürgerstiftung Neukölln. Die Bürgerstiftung Neukölln wurde im November 2005 von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Kirche und Politik in Neukölln ins Leben gerufen. Die Stiftung soll sich als Ideenpool für alle Engagierten in dem Bezirk etablieren und dazu beitragen, ein respektvolles Miteinander aller Neuköllner Bürger schaffen. MigrantInnen sind ausdrücklich zur Mitarbeit eingeladen.
Homepage der Bürgerstiftung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Kazim-Erdogan1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail  wp-image-85" title="Kazim Erdogan" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Kazim-Erdogan1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gründungsstifter der Bürgerstiftung Neukölln. Die Bürgerstiftung Neukölln wurde im November 2005 von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Kirche und Politik in Neukölln ins Leben gerufen. Die Stiftung soll sich als Ideenpool für alle Engagierten in dem Bezirk etablieren und dazu beitragen, ein respektvolles Miteinander aller Neuköllner Bürger schaffen. MigrantInnen sind ausdrücklich zur Mitarbeit eingeladen.</p>
<p><a href="http://www.neukoelln-plus.de" target="_blank">Homepage der Bürgerstiftung Neukölln</a></p>




	<a rel="nofollow" class="thickbox" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fkazim-erdogan%2F&amp;t=Kaz%C4%B1m%20Erdo%C4%9Fan?TB_iframe=true&amp;height=500&amp;width=900"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
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		<title>Dr. Frank Gesemann</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 12:20:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ist Dr. phil., Diplom-Politologe, ist seit Mai 2005 Leiter des Büros M &#38; S – Migration und Stadtentwicklung und seit September 2008 Geschäftsführer des Instituts für demokratische Entwicklung und soziale Integration (Desi). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind sozialwissenschaftliche Forschung und Lehre, Evaluation und Praxisberatung. Themen sind unter anderem: Konzepte und Handlungsstrategien zur Förderung von Demokratie, Zivilgesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_68" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Frank-Gesemann.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-68 " title="Frank Gesemann" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Frank-Gesemann-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: privat</p></div>
<p>ist Dr. phil., Diplom-Politologe, ist seit Mai 2005 Leiter des Büros M &amp; S – Migration und Stadtentwicklung und seit September 2008 Geschäftsführer des Instituts für demokratische Entwicklung und soziale Integration (Desi). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind sozialwissenschaftliche Forschung und Lehre, Evaluation und Praxisberatung. Themen sind unter anderem: Konzepte und Handlungsstrategien zur Förderung von Demokratie, Zivilgesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement; Integrationspolitik von Bund, Ländern und Kommunen, soziale und interkulturelle Stadt(teil)entwicklung.</p>
<p>Neueste Veröffentlichung: <a href="http://www.amazon.de/Lokale-Integrationspolitik-Einwanderungsgesellschaft-Integration-Herausforderung/dp/3531154273/ref=pd_sxp_f_pt" target="_blank">„Lokale Integrationspolitik in der Einwanderungsgesellschaft – Migration und Integration als Herausforderung von Kommunen“ (VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, 719 Seiten)</a>.</p>




	<a rel="nofollow" class="thickbox" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fdr-frank-gesemann%2F&amp;t=Dr.%20Frank%20Gesemann?TB_iframe=true&amp;height=500&amp;width=900"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  href="http://twitter.com/home?status=Dr.%20Frank%20Gesemann%20-%20http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fdr-frank-gesemann%2F" title="Twitter"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  href="mailto:?subject=Dr.%20Frank%20Gesemann&amp;body=http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fdr-frank-gesemann%2F" title="email"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


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		<title>Dr. Mark Terkessidis</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 12:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalist, Autor, Migrationsforscher. Seine Themenschwerpunkte sind Jugend- und Popkultur, Migration und Rassismus. Er ist Mitherausgeber des Buchs „Mainstream der Minderheiten“ von 1996. 2000 gründete er zusammen mit Tom Holert das „Institute for Studies in Visual Culture“ (ISVC) in Köln gegründet. Terkessidis wurde im Jahr 2006 einer größeren Öffentlichkeit durch einen Offenen Brief bekannt, den er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_60" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Mark-Terkessidis.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-60 " title="Mark Terkessidis" src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/uploads/2010/03/Mark-Terkessidis-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: privat</p></div>
<p>Journalist, Autor, Migrationsforscher. Seine Themenschwerpunkte sind Jugend- und Popkultur, Migration und Rassismus. Er ist Mitherausgeber des Buchs „Mainstream der Minderheiten“ von 1996. 2000 gründete er zusammen mit Tom Holert das „Institute for Studies in Visual Culture“ (ISVC) in Köln gegründet. Terkessidis wurde im Jahr 2006 einer größeren Öffentlichkeit durch einen Offenen Brief bekannt, den er gegen die These Necla Keleks vom Scheitern der Integration gerichtet hatte. Er lebt in Berlin und Köln.</p>
<p><a href="http://www.isvc.org/" target="_blank">Homepage des Institute for Studies in Visual Culture</a></p>
<p><a href="http://hauptstadt-im-gespraech.de/wir-brauchen-ein-neues-wir-gefuhl-mark-terkessidis-im-plenum/" target="_self">Seine Positionen auf der Konferenz</a></p>




	<a rel="nofollow" class="thickbox" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fdr-mark-terkessidis%2F&amp;t=Dr.%20Mark%20Terkessidis?TB_iframe=true&amp;height=500&amp;width=900"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" title="Facebook" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  href="http://twitter.com/home?status=Dr.%20Mark%20Terkessidis%20-%20http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fdr-mark-terkessidis%2F" title="Twitter"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" title="Twitter" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow"  href="mailto:?subject=Dr.%20Mark%20Terkessidis&amp;body=http%3A%2F%2Fwww.hauptstadt-im-gespraech.de%2Fdr-mark-terkessidis%2F" title="email"><img src="http://www.hauptstadt-im-gespraech.de/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a>


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