Ingeborg Junge-Reyer

Ingeborg Junge-Reyer ist Senatorin für Stadtentwicklung in Berlin. Sie will “Flächen zu Standorten” entwickeln und damit attraktive Ansiedlungsmöglichkeiten für Firmen schaffen.

Dokumentation Panel#2: “Fachkräfte”

Im Blickfeld des zweiten Panels stand, dass die Förderung und die Ausbildung von neuen Fachkräften und neuen Potenzialen eine gesellschaftspolitische Aufgabe darstelle. Um den Fachkräftemangel zu beseitigen, müssen alle mitmachen – nicht nur die derzeitig Beschäftigten.

Die Entwicklung beginnt mit der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschulen auf der einen Seite  und zwischen Hochschulen und Unternehmen auf der anderen.  Die präventive Arbeitsmarktpolitik muss preiswerter werden und fachlich äquivalente Fachkräfte ausbilden, wie bei teureren Individualbetreuungen. Sowohl der Zeit- als auch der Geldmangel sind nur zwei Gründe für Betriebe, nicht in die Personalentwicklung und in die Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen zu investieren.  Investition beginnt nicht damit, sich mit Fachkräften aus dem Ausland einzudecken, sondern damit, unseren eigenen Absolventen Vertrauen entgegen zu bringen.

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Uwe Luipold

StUwe Luipoldudium der Politologe in Berlin und Tübingen, Abschluss Diplom an der FU Berlin. 1992 – 2003 Partner im Beratungsunternehmen „Luipold & Mildenberger“ sowie Mitglied des regioconcept-Verbundes.  Seit 2004 Inhaber und Geschäftsführer von regioconsult Konzepte für Politik und Wirtschaft.

Zu den Tätigkeitsschwerpunkten gehören Forschung und Beratung im Auftrag von Unternehmen, Verbänden sowie der öffentlichen Hand zu den Themen Regionalwirtschaft und Regionalentwicklung,  Standortentwicklung und Adressbildung, wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse in Metropolregionen,  unternehmerische Netzwerke. Weitere Tätigkeitschwerpunkte sind Organisationsberatung, Prozessbegleitendes Consulting, Netzwerkentwicklung und Netzwerkmanagement. Räumlicher Schwerpunkt: Berlin-Brandenburg, deutsche Großstädte.

Aktuelle Projekte: Nachnutzung des Standorts Flughafen Tegel (2010),  Stadtentwicklungskonzept Industrie und Gewerbe Berlin (seit 2009), · Öffentlichkeitsarbeit für ein mittelständisches Unternehmen in Berlin (seit
2009),  Netzwerkentwicklungen in Steglitz-Zehlendorf, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg (seit 2005), Machbarkeitsstudie Standort Gradestraße (2005).

Klaus Semlinger

Klaus SemlingerJahrgang 1953, Dr. rer. oec., Studium an der Technischen Universität Berlin, seit 1993 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Zuvor tätig am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) im Bereich Arbeitsmarktforschung und am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München im Bereich Kleinbetriebsforschung und Zuliefernetzwerke.

Seit 2002 Vizepräsident der HTW Berlin, zuständig für den Bereich Studium und Lehre.

Seine Forschungs- und Veröffentlichungsschwerpunkte sind: Organisationstheorie (insb. Kooperationsforschung), regionale Entwicklung, Entrepreneurship und Mittelstandsökonomie.

Ausgewählte Veröffentlichungen zu Berlin: Fischer/Pohl/Semlinger, Berlins Industrie nach der Wiedervereinigung. Was bringt die neue Gründerzeit, REGIOVERLAG BERLIN, 2004 und Boehme-Neßler/Hildebrandt/Semlinger, Von der innovativen Wertschöpfungskette zum Lead Market. Weiterführende Ansätze für die Berliner Innovationsstrategie, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 2006.

Materialien zur Debatte:

Arbeitskraft, Arbeitsmarkt und Arbeitsmangel (Vortrag anlässlich der Sommeruniversität 2008 an der TU Berlin, PDF)

Foliensatz zum Vortrag Arbeitskraft, Arbeitsmarkt und Arbeitsmangel (PDF)

“Die Industrie ist tot – es lebe die Industrie” (Kurzbeitrag für die Berliner Wirtschaftsgespräche 2009, PDF)

Studie “Lead Market” (Link zum Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Ausblick von Müller auf die Ideenkonferenz#2 “Wirtschaft und Arbeit”

Müller: “Politik muss neue Ideen und Anregungen aus der Gesellschaft aufnehmen und bearbeiten”

In seiner  Begrüßung auf der ersten Berliner Ideenkonfernz macht der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller deutlich, dass Politik das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern brauche, um immer wieder neue Impulse zu bekommen.  An den Anfang der Konferenzreihe sei ganz bewusst die grundsätzliche Frage gestellt worden: Wie wollen wir in Berlin zusammenleben? Es gehe darum, gemeinsam Ideen für das Zusammenleben im nun beginnenden dritten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung zu entwickeln. Zentral ist für ihn eins:  den Begriff  Integration „als umfassende soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe“  zu verstehen. „ Sie gilt für alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund”, betonte Michael Müller.

Hören Sie die ganze Rede:

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