Datum: 22. November 2010
Beginn: 7.30
Ort: Friedrichshain-Kreuzberg
mit: Stefan Zeckenfels
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, ist der Abgeordnete Stefan Zackenfels am 22. November 2010 in seinen Wahlkreis in Freidrichshain-Kreuzberg unterwegs .
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Einladungsflyer Zackenfels zum Download (PDF)
Datum: 30. September 2010
Ort: Steglitz-Zehlendorf
mit: Holger Thärichen
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, lädt der Abgeordnete Holger Thärichen am 30. September und 1. Oktober zu Begegnungen und Gesprächen in seinem Wahlkreis in Steglitz-Zehlendorf.
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Der Einladungsflyer zum Download
Datum: 25. August 2010
Beginn: 9,00
Ort: Sophie-Charlotte-Gymnasium
mit: Frank Jahnke
Im Rahmen der Stadtteiltage, die die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses veranstaltet, besucht die Abgeordnete Liane Ollech am 14. Juli ihren Wahlkreis in Marzahn.
Alle Informationen zu den einzelnen Terminen des Stadtteiltages auf den Seiten der SPD-Fraktion.
Einladungsflyer zum Download
In seiner Begrüßung auf der ersten Berliner Ideenkonfernz macht der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller deutlich, dass Politik das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern brauche, um immer wieder neue Impulse zu bekommen. An den Anfang der Konferenzreihe sei ganz bewusst die grundsätzliche Frage gestellt worden: Wie wollen wir in Berlin zusammenleben? Es gehe darum, gemeinsam Ideen für das Zusammenleben im nun beginnenden dritten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung zu entwickeln. Zentral ist für ihn eins: den Begriff Integration „als umfassende soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe“ zu verstehen. „ Sie gilt für alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund”, betonte Michael Müller.
Hören Sie die ganze Rede:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Berlin ist eine Einwanderungsstadt. Berlin schöpft Kraft aus Zuwanderung und Vielfalt. Berlin will und kann auf die Kompetenzen von Migrantinnen und Migranten nicht verzichten. Migration ist eine wichtige Ressource für Berlin. Sie macht Berlin bunt und anziehend.
Vielfalt ist eine Chance. Das ist die Voraussetzung für moderne Integrationspolitik. Ob Berlin zukunftsfähig bleibt, hängt am Gelingen von Integration und am Aufbau einer solidarischen Stadtgesellschaft. Die solidarische Stadt braucht die Solidarität Vieler. Es geht dabei nicht allein um ethnische Fragen, Minderheitenschutz oder Apelle für Toleranz. Das ist wichtig, es braucht aber noch mehr. Die SPD versteht Integration als umfassende soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe. Sie gilt für alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Integration ist immer auch ein Aufstiegsprogramm. Das setzt die Anerkennung von allen Menschen und ihrer Fähigkeiten voraus. Heute und künftig geht es um soziale Integration und sozialen Aufstieg von allen in einer Einwanderungsstadt. Die SPD wird in dem beginnenden Jahrzehnt die Integration in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.
Das Panel „Integration und Kultur“ leitete Ülker Radziwill, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und Vorsitzende des Arbeitskreises Integration. Ihr Gesprächspartner war Dr. Mark Terkessidis, Psychologe, Journalist und Migrationsforscher.
Die wichtigste Erkenntnis der Diskussion in diesem Panel war, dass die Begriffe „Integration“ und „Kultur“ neu überdacht werden müssen. Es reicht nicht mehr aus, Integration auf dem Feld der Migration zu denken. Die Integrationsproblematik fasst nicht nur Bürger mit Migrationshintergrund, sondern ebenso die sozial Schwachen am Rande unserer Gesellschaft, die aufgrund ihrer Benachteiligung von der Teilhabe ausgeschlossen sind.
Politik und Bürger sind dazu aufgerufen, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich möglichst große Teile der Gesellschaft wiederfinden und somit ein „Wir“ in der Bevölkerung etabliert werden kann. Eine gemeinsame Identität kann nur geschaffen werden, wenn ein Großteil der Menschen an der Gesellschaft teilhat und sich unter dem Begriff „Deutschsein“ wiederfindet.
Mit einem Dank an all jene, die tagtäglich praktische Integrationsarbeit leisten, begann Klaus Wowereit seinen Ausblick. Der stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Leiter der Zukunftswerkstatt Integration der Sozialdemokratie rückte zu Beginn die Maßstäbe zurecht: Es gebe Probleme in der Integration, aber sie sei auch millionenfach gelungen.
Es sei unverständlich, wie man auf die Idee kommen könnte, Menschen wollten absichtlich keine Zukunftschancen und nicht das Beste für ihre Kinder, griff Klaus Wowereit einen Gedanken auf, der in der Konferenz geäußert wurde. Menschen seien nicht hergekommen, um sich abzukapseln, sondern weil sie in ihren Ländern keine Perspektive für sich oder ihre Kinder gesehen haben.
Wowereit empfahl, die Integrationsdebatte weiter zu fassen: “Es ist keine Ausländerthematik, sondern immer eine Frage von Teilhabe.” Für alle müsse es Möglichkeiten zur Teilhabe geben. Berlin habe als Stadt nur eine Chance, wenn sie sich international aufstellt und Menschen aus unterschiedlichen Minderheiten integriert, so Klaus Wowereit.
Hören Sie die ganze Rede:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Datum: 27. März 2010
Beginn: 10:00 - 15:00 Uhr
Ort: Stattion Berlin, Luckenwalder Str. 4-6
mit: Dr. Mark Terkessidis, Brigitta Wortmann, Muna Nadaff, Klaus Wowereit und viele andere
Mit dem Thema Integration und Teilhabe beginnt die SPD Berlin ihre Reihe der Berliner Ideenkonferenzen. Zahlreiche Referenten und vielen Berlinerinnen und Berlinern diskutieren die Frage, wie sie in Berlin – in einer solidarischen Stadtgesellschaft – in der Zukunft zusammen leben wollen.
Programm Berliner Ideenkonferenz#1
Die Dokumentation der Ideenkonferenz ist online.